Raiffeisen in Osteuropa
Sicher trotz Finanzkrise
Diese Finanzkrise betrifft auch die Österreichischen Banken – aber mit überschaubarem Ausmaß, denn unser Bankensystem ist solide und stabil. Im Gegensatz etwa zu Amerika gibt es in Österreich strenge Kontrollmechanismen und Vorschriften wie etwa Basel II. Zudem sind Österreichs Banken von der Eigenkapitaldecke sehr gut ausgestattet. Das garantiert langfristig Stabilität und Sicherheit.
Das Bankenpaket der österreichischen Bundesregierung enthält neben der unbeschränkten Staatsgarantie für die Einlagen von Privatkunden (dafür wurden EUR 10 Mrd. reserviert) ein Maßnahmenbündel im Ausmaß von 90 Milliarden Euro. Es soll das solide heimische Bankensystem nachhaltig vor den Auswirkungen der globalen Finanzkrise schützen und das Vertrauen in den österreichischen Kapitalmarkt stärken – und, die österreichischen Banken sollen ihr die enormen Chancen in Zentral- und Osteuropa (CEE) weiter nutzen können.
Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) hat 2008 die negativen Auswirkungen der globalen Finanzmarktkrise aufgrund ihres ausgezeichneten operativen Geschäfts zur Gänze aus eigener Kraft kompensiert und steht sehr gut da. So verfügt sie über signifikant höhere Kapitalquoten als gesetzlich gefordert: Ende 2008 beträgt z.B. ihre Kernkapitalquote auf das gesamte Risiko über 7 Prozent.
Die Raiffeisen International Bank-Holding AG ging aus der RZB hervor, die seither mit rund 70 Prozent an der Raiffeisen International beteiligt ist. Gerade die Raiffeisen International setzte ihre Expansion in Zentral- und Osteuropa (CEE) sehr erfolgreich fort und erzielte in den Jahren 2005 bis 2008 jeweils ein Rekordergebnis. Trotz der fortgesetzt guten wirtschaftlichen Entwicklung brach der Aktienkurs im vergangenen Jahr um rund 80 Prozent ein. Mit der RZB hat die Raiffeisen International jedoch einen stabilen Kernaktionär und die unerfreulichen Kursentwicklungen bringen sie daher nicht in Bedrängnis.
Die Raiffeisen International profitiert durch den strukturellen Aufholbedarf in der Region CEE von den enormen Chancen auf einem Markt mit mehr als 300 Millionen Einwohnern. Sie verfolgt damit ein nachhaltiges Geschäftsmodell. Der weltweit erwartete Wirtschaftsabschwung wird sich auch in Osteuropa in einem verlangsamten Wachstum niederschlagen. Die RZB geht in ihrer jüngsten Einschätzung für 2009 in Zentral- und Osteuropa von einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 1,3 Prozent – dem gleichen Wert wie für Österreich – aus. Trotz der sich verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleibt CEE weiterhin der mittel- und langfristig attraktivste Bankmarkt Europas.
Die RZB und die gesamte Raiffeisen Bankengruppe bleibt gerade auch in turbulenten Zeiten ein verlässlicher Partner ihrer Kunden und steht zu ihrer Verantwortung für die Wirtschaft und die Menschen, die von ihr leben.




