Tradition und Innovation
1898 am 17. April wurde die Raiffeisenbank Reutte als genossenschaftlicher Spar- und Dahrlehenkassen-Verein gegründet. Gemessen an anvertrauten Kundengeldern zählt sie heute zu den größten Raiffeisenbanken Österreichs.
1981 eröffnete die Raiffeisenbank eine Zweigniederlassung im Tiroler Zollausschlussgebiet Jungholz und begründet so diesen inzwischen international renommierten Finanzplatz. Das Bankhaus Jungholz ist nun einer der qualifiziertesten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum.
1995 trat die Direkt-Anlage Österreich als erster österreichischer Direct Broker in den Markt ein. Dem preisbewussten und informierten Privatkunden bietet sie professionellen Wertpapierhandel zu Top-Konditionen.
1997 wurde das heutige Bankhaus Jungholz in St. Gallen/CH gegründet. Die Schweizer Bankenaufsicht verlieh dem Haus am 1. März 2001 als erster Tiroler Bank den Status einer Vollbank.
2008 wurde mit dem "Private Wealth Management" die internationale Kundenakquisition und -betreuung ausgeweitet. Intensiviert wurde zudem die Vermögensanlage über Generationen hinweg.
2010 übernahm die Raiffeisenbank Reutte das Bankhaus Bauer in Stuttgart. Über diese renommierte Privatbank bietet sie ihr mehrfach ausgezeichnetes Private Banking direkt in Deutschland an.
Jungholz und seine historische Besonderheit
Vor über 600 Jahren erstmals urkundlich erwähnt
Ein Blick von Jungholz hinauf zum 1.638 m hohen Sorgschrofen schlägt die Chronik des Dorfes auf. Dort nämlich, wo das Gipfelkreuz in der Sonne glänzt, hängt Jungholz an einem Punkt mit dem Mutterland Tirol zusammen.
Vor mehr als 600 Jahren, am 24. Juni 1342, wurde Jungholz in einem Kaufvertrag, der zwischen Hermann Häselin aus Wertach und Heinz Lochpühler aus Jungholz geschlossen wurde, erstmals urkundlich erwähnt. Der Vertrag hat den Kauf des Jungholzer Gebietes zum Inhalt und der Käufer, Heinz Lochpühler, stammt aus dem Tannheimer Tal, das unter Erzherzog Siegmund mit Tirol vereinigt worden war.
Nach damaligem Allgäuer Rechtsbrauch war der Landkäufer Heinz Lochpühler nach Tannheim steuerpflichtig. Dies wurde seit Generationen weiter so gehandhabt und so kam das Gebiet gegen alle geographischen Gegebenheiten zu Tirol, wo es trotz heftiger Grenzstreitigkeiten im 15. und 18. Jahrhundert bis heute geblieben ist.
Die volle Zuerkennung zur Landeshoheit Österreichs und die endgültigen Grenzen erhielt Jungholz aber erst im Grenzregulierungs- und Staatsvertrag von 1844 und 1850. Und erst seit dem 3. Mai 1868 besteht der Zollvertrag, der Jungholz wirtschaftlich an Deutschland anschließt. Genau nachzulesen ist die Geschichte von Jungholz im "Dorfbuch" von Max Tauscher, dem ehemaligen Schuldirektor der Volksschule und Chronisten der Gemeinde. Das "Dorfbuch" ist beim Tourismusverband Jungholz erhältlich.



